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Now playing: Bardie: Die Gassn
Bardie: Die Gassn
Bardie: Woasch no
Bardie: Für oan, ders woaß

Christine Bardie

Letzte Änderung: 04.07.2017

Angelegt von

Kontakt

Christine Federspiel-Heger, Morigglg. 12, A - 6170 Zirl, Tel.: ++43 664 73801662

Website: www.bardie.at

URL: https://www.musikergilde.at/ensemble/ChristineBardie.htm

Weitere Ensembles
(6)

Ensemble-Details

Liedermacherin, Sängerin, Bardin
Geboren 1963 in Hall in Tirol, aufgewachsen in einer singenden Familie in Innsbruck und Umgebung. Klavierunterricht im Alter 8 – 16 Jahren. Gesang und Gitarre autodidakt. Wichtiger Einfluss: Jugendzentrum MK. 1978 – 1982 Teilnahme und Preise bei Sing-Wettbewerben mit dem Vokal-Quartett „Geschwister Heger“ (später „Mia via“ mit Emanuel, Brigitte und Monika). Förderung als Solosängerin durch Juror und Tanzmusiker Peter Gossak. 1982 Matura am BORG Innsbruck, u.a. in Klavier.
1983 als 19jährige Christine Heger Teilnahme an der ORF Sendung „Die Große Chance“. Mitwirkung als Chorsängerin der ORF Bigband unter Richard Österreicher. 1983 – 1984 Aufenthalt in den USA (Boston, MA). Ab da Mitglied der Tiroler U-Musikszene unter wechselnden Namen u.a. als Christine Schröter. (1986-1992)
Ab ca. 1992 eigenen Lieder im Dialekt. 2002: Künstlerinnenname: Christine Bardie (abgeleitet von: weiblicher Barde, Bardin). Sie produzierte zwei Solo CDs unter diesem Namen. Beruf: Bibliothekarin (Universitäts- und Landesbibliothek Tirol, Innsbruck, Bibliothek Zirl). 1985 – 1995 Geburt der vier Kinder. Die Künstlerin ist verheiratet mit Georg Federspiel.
Bandchronologie: Geschwister Heger / Mia Via (1978 – 2003, MC 1993), Amphora (1980 – 1981), 1982 Debut als Sängerin (Tyrol Express), als Jazzsängerin mit Abfahrt (1982 – 1984), und Innsbrucker Jazzszene: Florian Bramböck, Stefan Costa, Roland Heinz, Hannes Sprenger, Peter Stambader, Michael Oberguggenberger, Peter Mayrhofer, Klaus Hofer, Gunther Schneider, Andreas Schneider, Christian Wegscheider, Gösta Müller u.a. Teilnahme an den Solistenkonzerten im ORF Studio Tirol (Musik im Studio 1989 – 1991), MGP (Markus Geyr Project, MC, 1990), Jazzrockbnad Dreaming Bananas (1988-1991), Walter-Catulla-Band (Reutte 1996 – 2001), CD „Bonewoman“ (1999, Fanya de Stella Ensemble), Christine-Bardie-Band (2002 – 2003), Bluesband Spurius Forum (CD „Unbluesual“, 2006), Trio Sister Echt (2007-2012), Frischluft Quirlett (2007-2013), CD Alex Neurauter „Kaunis paikka“ (2013). Du Io (2013) Trio Io (2014-2016) und De Moonboots (2017 -), Frauenband Rockokons (2015 -)
Buchpublikationen: Beitrag „Jazz in Tirol“ in: Musikgeschichte Tirols, Band 3 (Hrsg: Drexel, Fink. Schlern-Schriften Nr. 344, Wagner, Innsbruck 2008). Zirl Heimat (hrsg. Marktgemeinde Zirl; darin: Beitrag über Flüchtlingsheim und Kulturverein Zirkus.

LIEDTEXTE "MAMAGE":

DIE GASSN (Musik u. Text: Christine Federspiel-Heger)

schau, da hintn weads ganz grau, heit kannts a gwitter gebn. lau, so lau die luft und schwar vom rosnduft und untn in der gassn aussn toalt die agnes mit der anna grad a bankljausn vorm haus. schau, von da aus kann ma' ringsum auf die dächer segn, i moan, mia kriagn an regn. sunntag in der gassn, am sunntag isch de strassn wia ausg'storbn und verlassn und seit's in bruno nimmer gibt a koa verkehr mehr, wia lang isch des her? neierdings kimmt wieder leben in die gassn, seit des neie, roate bankl aussn steaht, seit wieder neie buam und madln die gassn oi radln, die altn schaun und redn, und sie redn mit an jedn, der vorbei geaht.

WOASCH NO (Musik u. Text: Christine Federspiel-Heger)

eigentlich lad i seltn wen ein, und wenn dann hat kaum oana zeit von meine freind, so wia a jeder von uns seiner wege geht, da hat sich's glei amol mit der spontanität. drum isch's a glück und oft rein zufällig, wenn i heit no a alte freindin wo sig: "hallo! he, hasch an stress? hasch zeit für an kaffee? " und dann beim kaffee des kenn ma eh... "mei, woasch no? was, des woasch du nimma? wohl, i erinner mi no immer. I woaß lei nimmer, was für jahr oder welcher tag oder wo des war..." zam kemmen, zeit haben, des isch a feine sach, wen treffn und a freid haben, wenn ma schonscht scho zwianig lacht, feschte feiern, wia sie falln und wia sie kemmen, und alles zammen nit so tragisch nemmen, schau, heit sei ma da, und heite lass i's rauschn, und grad mit dir wollt i scho lang amol plauschn.... "woasch no..." neilich amol da isch ma was passiert. mei, hab i glacht, aber heimlich hat's mi gstiert. da find i in an altn schuahkarton drin a vergessenes foto, auf dem i drau bin, rank und schlank, koane 25 jahr, nit oa graues und ganz kurze blonde haar, und wia i da steah, kimmt mei mann daher, schaut des foto an, und fangt zum schwärmen an. er: "woasch no? na, des woasch du nimma, aber i erinner mi no immer. I woaß lei nimmer was für jahr und wia und wo und wer des war...wer des war? ... na, wunderbar... fragt der mi glatt, wer des war! ! ! ... und i kimm ma vor... wia 120 jahr! ... woasch no, mei, woasch no, woasch no ...?

MARMELADBROT (Musik u. Text: Georg Federspiel / Christine Federspiel-Heger)

am montag in der friah, immer des gleiche mit mir, an grant lei weil der wecker geaht, als kannt der wecker was dafür. I bin a morgnmuffl, und i bin halt wia i bin, und ohne mei kaffeemaschin waar i scho längscht hin. a marmeladbrot, des isch des beschte was es gib, zum frühstück nur oan tipp, a marmeladbrot, des isch des beschte, was es gibt. i hun no halb die augn zua, es riacht schon nach kaffee um halbe siebn in der fruah, wenn i die kinder weckn geh. die kinder kemmen oa, i frag jedn: "was magsch du? a honigbrot? a woaches ei oder cornflakes mit frufru? oder a marmeladbrot... weißbrot, schwarzbrot, semmln oder toschtbrot, a müsli zum frühstück, körndlbrot mit vollkornschrot isch xund und wia xund, morgenstund hat gold im mund, lirumlarum dinkelschrot, was mach die wangen rot? a marmeladbrot...

SCOTTY, BEAMEN! (Musik u. Text: Christine Federspiel-Heger)

a de tag muass es gebn, wo oam alles zamschlag über kopf. statt ganz bei dir bisch voll danebn. da derfsch di selber aussaziagn am eignen schopf. du steasch mittn im chaos, a chaos ohne anfang, ohne end. du setzsch di nieder und denksch, a was, und starrsch in fernseher, wo grad die werbung rennt. zahnpaschtalachn, und du hocksch da mit irgndan gwand und fette haar und magsch die büglwäsch nit machen und kimmsch dir wieder amol nit vollkommen vor. bei der fernsehfamilie schauts nia so aus als wia bei dir! des da isch koa idylle und ohne rosa brille hängt dir der lätsch bis zu die knia. wenn der teekessl pickt und er goldfisch verkruschtet, hat man's schwer und no schwerer, wenn vor dreck a die dusch steht, nit oa saubrer sockn und die wäsch no nit trockn, da hilft koa bat-man, koa he-man und koa scotty beamen.
a de tag muasses gebn. an manche tag da nimmt des überhaupt koa end, bleibt wieder alles an dir klebn, da tuasch und tuasch, aber du hasch a lei zwoa händ.
du steigsch über legos und ärgersch di, wia schauts denn da scho wieder aus! was sein de kinder doch für egos, was für a angricht hinterlassn de im haus. aber jetzt setzt dann a predigt, wenn es nit auramts, aber nacha, aber dann... am abnd bisch total erledigt, und morgn fangt der ganze tanz von vorne an. bei der fernsehfamilie gibt's nur perfekte harmonie. die beste aller guten muttis weiß, was für die kinder gut is. alloan bei mir da spielts des nie... wenn der teekessel pickt.... und im tee schwimmt a brot. wer isch des wieder gwesn, isch decht schad drum, und überhaupt, hasch du heit scho glesn, bitte, wem kean de sockn, a die wäsch waar iatz trockn und liegt in bergen und hüglen, ja dann, scotty, büglen! ...

KIND (Musik u. Text: Christine Federspiel-Heger)

kind, geah in gartn oder spiel, was di freit. kind, iatz muasch wartn, weil die mama hat koa zeit. die mama hat koa zeit, so wia alle groaßn leit, grad nit iatz, grad nit heit, hear i da's telefon läutn? die mama hat koa zeit, wia oft hab i dir des scho gsagg, und du armer klaoner heiter weasch gar nit erscht gfragg, weil koa zeit isch zum fragen, aber morgn, morgn hab i zeit für di. kind, ziach die schuach an, mia kemmen no zschpat. menschnskind, mia sein knapp dran, wenn der bus um halbe fahrt. der wead ohne uns fahrn, wenn ma iatz nit glei giahn. drum tua weiter, ziach die schuach an, i will den bus no dertian. tua weiter, tua weiter, wia oft hab i dir des scho gsagg, ... kind, es wead zeit, hol in pyjama, ziach di um. kimm, tua iatz gscheit, renn da nit nackert ummadum. renn nit ummadum, weil unter uns wohnen leit, und wenn iatz nit folgsch, gibs koa einschlafgschicht heit. ge, kimm iatz und folg iatz, wia oft hab i dir des scho gsagg... abnd und nacht weads und wieder in der friah. A tag kimmt, a tag geaht, nur morgn kimmt nia. und morgn sag i wieder morgn und passiern tuats meischtns nia. und bis überübermorgn wachsch aussi bei der tür. kind, morgn hab i zeit. wia oft hab i des scho gsagg? wia oft sag i dir eigentlich, dass i di mag? waars nit zeit für die frag, wenn hab i denn eigentlich zeit für di?

DIE MAMA (Musik u.Text: Christine Federspiel-Heger)

wer macht des alles im handstand? wer mag wenn koana mehr mag? wer macht egal was grad ansteaht? wer isch de, de alls was angeaht? wer isch de, de alle anheart tag für tag? wer merkt sich jedn geburtstag? wer ruaft die lehrerin an? wer lest am abnd no gschichtln, busst die frisch ein'cremtn gsichtln und lasst ausnahmsweis es liacht no länger an? die mama, die mama... na, ohne die mama gang nix ohne mama, nit ohne die mama! wer geaht im summer zum spielplatz, steaht ummadum, winkt und lacht? wer macht die wäsch, de im schrank isch, holt in doktor, wenn oans krank isch, und steaht 3mal, 4mal, 5mal au pro nacht? wer schaut aufs fuatter fürs meeschwein? wer schaut auf nachbarins katz? wer hat in unsere breitn no an sinn für kloanigkeitn und für kindergartnarbeitn no platz.. die mama. tag für tag, ob tag, ob nacht, und jahr für jahr, jahr und tag alls wunderbar, weil sie da war, immer da war, für alle da war. a wenn sie gar nit da war, war sie da, immer da, weil sie halt immer da war, isch ja wahr, des wead ihr selber manchmal klar. wer lest dir alles vom gsicht o? wer woaß weit mehr als sie sagt? wer isch fürn ganz großn kummer oft die erste kummernummer, wo ma alles sagn kann und wo ma fragt? wer sagt da, ohne gewerkschaft kanntesch heit nix mehr bewegn? s'gegntoal waar leicht zu beweisn: lass alle mamas s'handtuach schmeissn und die arbeit niederlegn, des chaos mecht i segn. was waar da los ohne mama...?

FÜR OAN, DER'S WOASS (Musik u. Text: Christine Federspiel-Heger)

manchmal laff ma in dem alltagseinerlei ohne schaun und redn ananand vorbei und sein scho zfriedn, wenn alls ohne reiberei und glatt geht. und die wochn am kalender, kimmt ma vor, verfliagn immer schneller, und des alles miteinander zwischn 7. himml und keller, hin und retour. manchmal wenn i glaab, es geaht nit mehr, kimmt von irgndwo garantiert no mehr daher, weil wenn irgndoa spruch wahr isch, nacha der, oft war's so. und i wunder mi und frag mi oft wieso finden mia in dem durcheinander immer wieder zueinander, warum i und nit wer anderer, du und i und immer no.. hab i heit scho guten morgns gsagg, frag i auf oamol übern tisch? weil i woaß, a mia waars nit egal, wenn du's vergisch. und die kinder und die katzn und der fisch und die frühstücksmarmeladespur'n am tisch. bitte, mach amol in mund zua, wenn du isch. ge, bitte! mei, der mull geaht über, nimmt den na wer mit! Der kühlschrank summt a bissl, und wo isch der autoschlüssl, und die katznfuatterschüssl kriag an tritt. da fallt ma ein, i hab nit pfiati gsagg, iatz wo du längscht scho gangen bisch, und i woaß, a mia waars nit egal, wenn du's vergisch. wenns an himml auf erdn gibt, dann irgendwo zwischn bankbeleg und zeitungen am klo, und wenn i'n da nit find, dann gibt's'n nirgendwo. des isch so. du, was hamma heite überhaupt fürn tag? war da nit irgndwas, was i morgn wollt, was i unbedingt besorgn sollt, aber da war doch no was anders, was i fragen wollt... hab i di heite schon, wia geahts dir gfragg? du, sag, isch alls mit dir o.k.? hab i heite schon was nettes gsagg - magsch an kaffee?

EWIGKEIT (Musik u. Text: Christine Federspiel-Heger)

ewigkeitn an am endlos weitn, weißn strand im warmen sand ins wasser gleitn. irgndwo am meer, irgendwo unter palmen, rechts an mahattan und links a zigarettn. weit und breit nur i und die gezeitn, i hear nur's meer und weit und breit koa handy läutn. unter an baam, aber nit unter palmen traam i im schattn in meiner mattn... von borneo, von griechnland, vom warmen sand, vom palmenstrand, antalya, somalia, sizilien, brasilien, vom rotn meer, vom totn meer, von menschnleere stränd' am meer. irgndwo am meer, irgendwo unter palmen traam i im schattn in meiner mattn...

SOMMERGRAS (Musik: Christine Federspiel-Heger, Text: nach Ulla Hahn, aus: Freudenfeuer)

zwischen weißen wolkenschiffen schleicht ein jumbo-jet auf zehen, spitzen grillen ihre ohren, schalten rasenmäher auf gesang. nichts und niemand will uns stören, alles, jedes uns betören, wenn wir unter uns beschwören, dass der himmel offen steht.

IMMER NO (Musik u. Text: Christine Federspiel-Heger)

s'lebn hat uns auseinander triebn - wia a wind hat's eini blasn - sag wo sein die wildn zeitn bliebn und die 36er-hosn? was isch von damals über bliebn, von unsre freind in unsrer strassn? s'leben hat die g'schichtn g'schriebn - de sein ma bliebn. Immer no und immer wieder sing i unsre altn liader und i sing no immer und immer wieder gern. erinnerung an vergang'ne zeitn, lachn, bledln, blearrn und streitn um kloanigkeitn, aber fad war's nia - mei, mia via... die cd hats nit immer gebn - mia sein no groß wordn mit die langspielplattn - und wo's heut hockn und an gameboy hebn, sein mia im keller g'hockt beim vierer-watten. mit nasnring und rote haar, da derschrecksch heit niamand mehr. mensch, i kimm mir richtig alt vor, wenn i mi so redn hear. immer no und immer wieder sing i unsre altn liader und i sing no immer und immer gern - erinnerung an vergang'ne zeitn, lachn, bledln, blrearrn und streitn um kloanigkeitn, aber fad war's nia. Und immer no und immer wieder sing i unsre altn liader und i sing no immer, oft nur alloan mit mir - erinnerung an vergang'ne zeitn, lachn, bledln, blearrn und streitn um kloanigkeitn, aber fad war's nia - mei, mia via - mia via....

DER PATER MAX (Musik: Christine Federspiel-Heger, Text: Volkweise)

der pater max, a franziskaner, steigt hurtig aufwärts in der friah. auf amol macht der weg an draaner, da steaht a in an rudl - auf amol steaht er mittn drinnen - in an rudl kiah, und denkt: ja, wia? an anderer weg geht rechts auf d'seitn, der pater aber will nach vill. a biabl tuat die kiah begleitn. der pater steath jetzt zweiflnd, der pater max steaht zweiflnd - zweiflnd und still. "gelobt sei jesus christus, kloaner, gib aufschluss, weil i di drum bitt', von de zwoa weg' da wead wohl oana nach vill hin führen oder nit? man fehlt gar oft im weltgetümml, und weil i dir's vergeltn will, zoag i dir in rechtn weg in himml, in rechtn weg in himml und du mir dafür den weg nach vill, so gott will! ... drauf sagt des biabl ganz verbissn: "besser wenn d' alloan hin woasch! wia willschn du, iatz sag amol, wia willsch denn du, wia willschn du in himml wissen, wenn nit amol nach vill hin woasch? "

DIE NACHT (Musik u. Text: Christine Federspiel-Heger)

die nacht isch warm. i bin draußn und geah ganz alloan unter 1000 stern und i mecht de nacht taat nia mehr auhean - a traam von geschtern fallt ma ein - a vogel miaßt ma sein - und irgendwo auf der welt weads langsam tag... die nacht isch still. für an moment isch des alles, was i will. was erzählt der wind? irgendwo weit weg da reart a kind - und wia i's hear in meine ohrn, wead wo andersch oans geborn - und irgendwo auf der welt weads langsam tag... die nacht isch hell, und wia i schau und sterndln zähl', liegn andre wach - denkn über gott was woaß i nach - a jeder stern a mensch - so viele, de nit kennsch - und irgendwo auf der welt weads langsam tag...

HALLO DU, DA BIN I (Musik u. Text: Christine Federspiel-Heger)

sag grad, du hasch heite no gar nit aus'n fenschter geschaug? was, du liegsch bei so an wetter no im bett? oh mei, des kenn i schon, i hear's dir an, heit hasch es fade aug' - wieso a nit? alloan dahoam isch's a ganz nett! aber i woaß a, wia du klingsch, wenn du dein fruscht hasch, und i woaß, dass du's nit bringsch, wenn du koa luscht hasch. hallo du, da bin i. sag grad, du hasch bei dem schian wetter no die vorhäng' zua? megsch nit a bissl in die sunn, vielleicht iatz glei? na, na, o.k., i hear schon au, i lass di eh in ruah. hasch an kaffee? dann stell oan au - i kimm vorbei. es isch mir vollkommen egal, ob du scho duscht hasch oder nit, sag heit oamfach nur amol, auf was du luscht hasch oder nit. hallo du, da bin i. hallo du, i bin's. i wollt oamfach nur griaß di sagn, weil mir eingfalln isch, i hab di lang nit gsegn. he, wia geahts, wia steahts? i kannt grad an kaffee vertragn - vielleicht bei dir, ausser es spricht eppas dagegn? es isch mir vollkommen egal, ob's bei dir ausschaug oder nit, ob alls so lasch oder ob schnell vorher no staubsaugsch oder nit. hallo du, da bin i, hallo du, da bin i, hallo du, da bin i - i hamma denkt, heit meld' i mi!

ALLE MENSCHN (Musik u. Text: Christine Federspiel-Heger)

mit 18 jahr - mit 18 jahr war alles andersch - dahoam die reibereien und die schual... vorbei. mir warn reif, nur des hat zählt, für die große, weite welt. alls war wunderbar und sonnenklar, weil i woaß alles. I war so radikal und gescheit - im gegnsatz zu heit - pro kommunismus in jeder diskussion. alle menschn wean briader! sing ma liader gegnen krieg! und die joan-beaz- und dylan-liader sing no heit auswendig mit - koane waffn, koane kriege, koane atomkraftwerke mehr! ... und so oamfach mia uns des a alles vorgstellt haben megn, es war nit ganz verkehrt. mit 18 jahr - mit 18 jahr war alles andersch - i war immer unter leit - und hatt mir wer prophezeit, was es leben mir no bringt, hatt i g'lacht und gsagt, der spinnt! doch oans isch heit no wahr - des bleibt: die liebe für die menschn - was mi bewegt und mi berührt, nach wie vor no interessiert, des sein menschn, ganz ohne diskussion. alle menschn wean briader! sing ma liader gegnen krieg! Und die joan-beaz- und dylan-liader sing no heit auswendig mit - koane waffn, koane kriege, koane atomkraftwerke mehr! ... und so oamfach mia uns des a alles vorgstellt haben megn, es war nit ganz verkehrt. alle menschn wean briader! trag ma liader in die welt! und die joan-baez- und dylan-liader sein a heit no aktuell - sein ma menschn, sein ma briader, und a schweschtern wolln ma sein - heit wia geschtern und wia mit 18 jahr, weil mia wollten menschn bleibn - mia wollten menschn bleibn - mia wollten menschn bleibn.
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"WEIHNACHTN" (2012)
1 WEIHNACHTN
Weihnachtn, Weihnachtn, Weihnachtn kimmt!
Wenns nach Kältn und Schnea riacht, nach Zeltn und Zimt.
Allweil wieder und allweil wieder.
Weihnachtbam, Liachtertram. Es riacht wia im Wald!
Du glänzsch und du glitzersch in Silber und Gold.
Allweil wieder und allweil wieder.
Weihnachtsstern, Weihnachtsstern, isch des nit schian?
Wenn im Finschtern am Fenschter die Eisbluamen bliahn.
Allweil wieder und allweil wieder.
Weihnachtswald, eisig kalter schneaweißer Wald!
Verzaubert und still, nur der Schnea fallt und fallt,
Allweil wieder und allweil wieder.
Christine Bardie (voc, g)

2 HE LEIT!
He Leit, he Leit, he Leit!
Schaugs es schneit, es schneit, es schneit!
I hab a Freid, i hab a so a Freid. Es schneit!
Iatz kimmt mei Zeit, iatz kimmt mei Zeit,
wenns aussn kalt wead und wenns schneit.
Wenns richtig kalt isch und wenns oa schneit,
ja, des isch mei Zeit.
Der erschte Schnee, mei schau, es schneit!
Nur warum wundern sich die Leit,
wieso i mi wia a Dodl gfrei,
oamfach lei weils scheit?
He Leit, he Leit, he Leit!
Iatz kimmt die Zeit, iatz kimmt die Zeit.
Iatz kimmt a wunderbare, wunderschene Zeit.
Die Welt de kriag a neies Kleid.
A naglneies weißes Kleid.
Die Welt wead still und alls wead weiß und leise.
Es isch soweit.
Christine Bardie (voc, g), Stefan Viertler (g), Georg Federspiel (b), Tom Partl (loops).

3 KALT WEADS HEIER
Wieder amol kimmt der Winter.
Amol wieder kimmt der Schnea.
Und der kalte Wind beißt schon in die Ohrn,
vereist es letzschte Bissl Summa ummen Sea.
Kalt weads heier und a neier Winter legt sich übers Land.
Wieder amol kimt der Winter,
amol wieder ziag er ein.
Und am meischtn Freid ham immer no die Kinder,
weil eben de sich über Schnee no richtig frein.
Kalt weads heier und a neier Winter legt sich übers Land.

Wieder amol kimmt der Winter.
Und a Weihnachtn kimmt bald.
Was isch Weihnachtn, wenn nit a warmes Zimmer
nach an Spaziergang durchn tief verschneitn Wald.
Kalt weads heier und a neier Winter legt sich übers Land.
Christine Bardie (voc, g), Georg Federspiel (b).

4 WALD SONG
Immer wenn i aussn im Wald bin,
Kimmt ma in Sinn, wia i z’friedn bin.
Und des Liacht in meine Haar
Und die Luft in meine Lungen.
Immer wenn i aussi in Wald geah,
Spiar i mit jedn Schritt mehr, wia ruhig i wear.
Und des Liacht in meine Haar,
Und die Luft in meine Lungen.
Aussi im Wald, aussi in Wald.
Wenn i aussn im Wald bin.
Christine Bardie (voc, g), Alexander Neurauter g), Stefan Viertler (g), Georg Federspiel (b), Tom Partl (keys, loops).

5 WEIHNACHTSZEIT
Wenn der Schnee auf den Bäumen liegt,
und der Wind leise Träume wiegt,
und ein weißer Zauberduft liegt in der Luft.
Wenn ein Lied in der Ferne klingt,
tief in unseren Herzen singt,
das uns sagt: Wir sind bereit,
ist Weihnachtszeit.
Dann ist es wieder einmal so weit, so weit,
denn dieses Licht macht unsre Herzen weit,
ja, es ist wieder mal so weit:
Weihnachtszeit! Weihnachtszeit!
Weiße Flocken fallen, fallen.
Und wir wünschen allen, allen
weiße Weihnacht, schöne Weihnachtszeit!
Christine Bardie (voc, g), Georg Federspiel (b), Tom Partl (loops).

6 ENGL AUF DIE FELDER SINGEN
Engl auf die Felder singen,
stimmen ein a himmlischs Liad.
Und im Widerhall erklingen
a die Berg de jauchzn mit.
Gloria in excelsis deo!
Sagts es Hirtn, wem de Freid da,
wem des Liad der Engl gilt?
Kimmt a Kinig, dass de Leit da
so von Jubel sein erfüllt?
Gloria in excelsis deo!
Lass nach Bethlehem uns ziagn,
wo er liegt im armen Stall.
Lass und betn, vor iahm knian,
singen iahm mit Freidnschall.
Gloria in excelsis deo!
Christine Bardie (voc, g), Monika Kohler (voc).

7 SO SCHEEN
So scheen, so scheen,
wenn du und i alloan im Schnea spaziern gehen.
So scheen, so scheen.
Die Welt um uns versinkt im Schnee.
So warm, so warm,
so warm wead mia im Herz,
nimmsch du mi in die Arm.
So warm, so warm,
so warm wead mia nur in dein Arm.
De Freid, de Freid!
Ganz leise über Nacht erwacht die Winterzeit.
De Freid, de Freid,
de spiar i a no heit, wenns schneit.
Christine Bardie (voc, g), Alexander Neurauter (g), Georg Federspiel (b), Tom Partl (keys, loops).

8 STERNZEIT
Irgendwo da draußn hinterm Firmament
gibt’s no andre Weltn, tausnd Weltn ohne Anfang, ohne End.
Winzig wia a Staubkorn , so kimm i ma vor.
Und i kunn ma des nit vorstelln, was davor war und davor war und davor.
Und i kunn ma a nit vorstelln, dass da irgendwenn amal rein gar nix war.
Irgendwo da obn strahlt a Stern für di.
irgendwo da obn gibts an Stern, der scheint für mi.
I sign oa leuchtn, sign obm stiahn.
Er winkt ma von der Weitn,
und er schimmert und er glänzt so schian.
Sternzeit, Traumzeit, Sternennebel
Und im Traam da fliag i hin.
Sig wia sich die Schleier hebn
Und fliag irgendwo hin, wo i nia gwesn bin.
Irgendwo da draußn gibt’s nur Ewigkeit.
Irgendwo da draußn, ganz ganz außn trifft der Raum die Zeit.
Irgendwo da obn moants wer guat mit mir,
schick ma schiane Traam und dann versaam i‘n Wecker
manchmal in der Friah.
Christine Bardie (voc, g), Wolfram Lassnig (vio), Tom Partl (loops).

9 DE NACHT
Auf Nacht, auf Nacht sein die Hirtn aufgwacht,
warn draußn am Feld, ham die Schaf bewacht.
Warn draußn bei die Schaf, fahrn au ausn Schlaf,
traun kaum ihre Augn, segn an Stern mit an Schwoaf.
De Nacht, de Nacht hat’s Wunder gmacht.
Himmlische Engl ham gsungen und glacht.
No nia, no nia, kimmt die Hirtn via,
niamals zuvor war der Himml so schian!
So schian und hell, und die Engl erzähln,
sie solln zu an Stall nach Bethlehem gehn.
Steahts au, steaht au, a Wunder isch gschegn!
Woll ma nit giahn und des Wunder segn?
Und sie giahn und giahn, und der Stern führt sie hin,
hin nach Bethlehem, hin zu dem Kind.
De Nacht, de Nacht hat’s Wunder gmacht
Himmlische Engl ham Botschaft bracht.
Christine Bardie (voc, g), Tom Parl (keys).

10 SUNNY LIGHT OF BETHLEHEM
Sunny light of Bethlehem, oh sunny light of joy.
Good news, good news from then
Oh, fill the world today!
Sunny light of Bethlehem, oh sunny light of joy.
Good news, good news from then
Oh, make us people pray!
Sunny light of Bethlehem, oh sunny light of joy.
Good news, good news from then
Let’s sing along all way!
Christine Bardie (voc, g), Monika Kohler (voc).

11 SCHLAFLIED (Gewidmet Noah und Leonie)
Russian lullaby heard from Libana “The Circle Is Cast” www.libana.com
Christine Bardie (voc, sansula).

12 W LESU RADILAS JOLOTSCHKA / В лесу родилась ёлочка
W lesu radilas jolotschka,
W lesu ana rasla
Zimoj i ljetom strojnaja
Zeljonaja byla

Metjel' jej pjela pjesenku:
"Spi, jolotschka, baj-baj!"
Maros sneschkom ukutywal:
"Smatri, nje zamerzaj!"

Trusischka zajka sjeren'kij
Pod jolotschkoj skakal.
Paroju wolk, serdityj wolk
Rystsoju probegal

Tepjer' ana, narjadnaja,
Na praznik k nam prischla
I mnogo, mnogo radosti
Detischkam prinesla.
В лесу родилась ёлочка,
В лесу она росла ,
Зимой и летом стройная,
Зелёная была.

Метель ей пела песенку:
"Спи, ёлочка, бай-бай !"
Мороз снежком укутывал:
"Смотри, не замерзай !"

Трусишка зайка серенький
Под ёлочкой скакал .
Порою волк , сердитый волк,
Рысцою пробегал.


Теперь она, нарядная ,
На праздник к нам пришла.
И много-много радости
Детишкам принесла.
Christine Bardie (voc, g), Monika Kohler (voc), Wolfram Lassnig (vio).

13 LASS ES WEIHNACHT SEIN
Iatz kimmt die schianschte Zeit im Jahr
und alle solln sich frein.
Sag nit, s’war alles nimmer wahr.
Lass oanfach Weihnacht sein.
A warms Dahoam, a warmer Ort,
A warmer Liachterschein,
A liaber Blick, a liabes Wort
Kann mehr als Weihnacht sein.
So nimm dir Zeit, begrab an Streit.
Lass Kinder Kinder sein.
Schrei nit wegn jeder Kloanigkeit
Und lass es Weihnacht sein.
Die ganze Welt, de singt a Liad.
Und alle stimmen ein.
Und i sing mit und sing a Liad.
Und lass es Weihnacht sein.
A du sing mit und sing a Liad.
Und lass es Weihnacht sein.
Christine Bardie (voc, g), Tom Partl (keys).

Erhältlich über:
Amazone, ITunes, Nebster, Bibliothek Zirl und www.bardie.at

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