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Letzte Änderung: 01.07.2003

Angelegt von

Allgemeines

Erscheinen bei: "Extraplatte, (2000)"
Preis: 16,00 €

Bestellnummer: EX 394
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Ensemble

Tracklist

1.Deviation
2 - 4. The Refugees (Jazz Toccata in 3 Sätzen)
5. Das Teil
6. Eyelash
7. Bus 63 (*)
8. In another space of time (#)
9. Nyerere
10. Edallab
11. Necnon (*)

alle Kompositionen: Berndt Luef

Musikstile

Avantgarde, Big Bands, Instrumentalsolisten, Latin, Musik-Kabarett, Rhythm & Blues

CD-Details

Besetzung:
Axel Mayer: trumpet & flügelhorn
Michael Bergbaur: trombone
Christoph Wundrak: euphonium(*)
Mathias Auchter: altosax, sopranosax in „Nyerere“, flute
Klemens Pliem: tenorsax, sopranosax in „The Refugees“, flute
Thomas Rottleuthner: baritonsax, bassclarinet
Thorsten Zimmermann: bass
Ewald Oberleitner(#): bass
Dusan Novakov: drums
Berndt Luef: vibraphone & percussion

spezielle Information zur Komposition
"THE REFUGEES"; Jazz Toccata in 3 Sätzen:

Ich habe diese Komposition in der Vorstellung geschrieben, wie es wäre, wenn ich plötzlich selbst alles aufgeben und ums nackte Überleben laufen müßte - soweit das überhaupt möglich ist. Unsere Erlebnisse in Bosnien, die Ereignisse im Kosovo und die aktuelle Hetze gegen die Ausländer haben mich veranlaßt, diese ursprünglich für Quartett konzipierte Toccata für die große Besetzung des Jazztett Forum Graz umzuschreiben.
Weltweit befinden sich vierundvierzig Millionen Menschen auf der Flucht. Sie wurden und werden vertrieben, da sie der "falschen" Bevölkerungsgruppe, dem "falschen" Stamm, der "falschen" Sprachgruppe oder der "falschen" Religionsgemeinschaft angehören, da sie in einem Landstrich leben und gelebt haben, der plötzlich im Kriegsgebiet verfeindeter Milizen liegt oder gelegen ist oder durch wirtschaftliche Fehlplanung die Lebensgrundlagen vernichtet wurden. Ihr ständiger Begleiter ist die Angst, das Gefühl der Auswegslosigkeit und der Hoffnungslosigkeit, wahrscheinlich nie mehr zurückkehren zu können. Sie leben zusammengepfercht in Lagern mit meist katastrophalen hygienischen Zuständen, bedroht von Krankheiten und Seuchen sowie von eingeschleusten Häschern. Verurteilt zum Nichtstun sind sie auf Almosen angewiesen, verlieren jede Selbstständigkeit und werden oft genug von der ansässigen Bevölkerung als Bedrohung empfunden und abgelehnt.

Ein paar spezielle Gedanken zu Afrika:
Auf Afrika entfällt mehr als die Hälfte des Flüchtlingsstromes, an die zweiundzwanzig Millionen Menschen. Die Ursachen liegen für mich im kolonialen Imperialismus der europäischen Staaten, der durch eine maßlose Ausbeutung der Bewohner und des Landes die Lebensgrundlagen der Bevölkerung zerstört hat und durch seine willkürlichen Grenzziehungen, die keine Rücksicht auf die einzelnen Völker, Stämme, Religionen und Sprachgruppen genommen haben. So waren die ethnischen Konflikte, Hungersnöte und die damit verbundenen Verteilungskämpfe um die knappen Ressourcen in der "Nach-Kolonialzeit" in Verbindung mit den klimatisch bedingten Katastrophen prolongiert.

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