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Kritiken und Rezensionen

Letzte Änderung: 30.05.2011

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Ensemble-Details

Kritiken von Konzerten und Uraufführungen von Michael Wahlmüller
UA der 1. Symphonie:
Junge 1. Symphonie
von Gerhard Rietschel
Das Universitätsorchester Linz gab am Donnerstag in der Ursulinenkirche unter der Leitung von Johannes Wetzler ein Konzert mit Werken von Mozart und Schubert sowie einer Uraufführung der 1. Symphonie von Michael Wahlmüller. Der gebürtige Linzer, Jahrgang 1980, komponierte seinen Erstling bereits vor zwei Jahren. Er erweist sich darin als beredter Darsteller religiöser und transzendentaler Gedanken. Das dreisätzige Werk ist "für die Toten" geschrieben und mit biblischen Texten als Satzangaben versehen, in denen Bezüge zum Tod, zum Jüngsten Gericht und zur Überwindung der Finsternis durch das Licht in Tönen hergestellt werden. Die musikalische Sprache ist nicht vordergründig avantgardistisch, doch modern im traditionellen Sinne und unmittelbar verständlich. Johannes Wetzler und das Uni-Orchester hoben das Werk mit Sorgfalt aus der Taufe und komplettierten mit Mario Seriakov als hervorragendem Solisten in Mozarts D-Dur-Violinkonzert KV 218 und mit Franz Schuberts erschütternder "Unvollendeter" den mit viel Applaus bedankten Konzertabend. (gr)
OÖN, 25. 3. 1999

Gründungskonzert des Ensemble Lentia Nova:
In memoriam AFK
von Franz Zamazal
Der im Vorjahr gestorbene Florianer Komponist Augustinus Franz Kropfreiter hat Musikgeschichte geschrieben. Dazu hat neben den viel gespielten Orgelwerken besonders das Kammeroratorium "Altdorfer Passion" beigetragen.
Diese Wiedergabe des biblischen Geschehens orientiert sich an den acht herrlichen Tafelbildern von Meister Altdorfer und verbindet sie mit eindringlichen vokalen und instrumentalen Meditationen. Dieser zeitlose Wurf nimmt durch die anrührende, oft dramatisch expressive Ausdrucksweise gefangen.
Um die Wiedergabe am Sonntag im Stift St. Florian haben sich mit schönem Erfolg Andrea Wögerer (Evangelist) durch klare Diktion der Altstimme, Gerhard Doss (Christus) mit mächtigem Bariton, das oft solistisch geforderte "Ensemble Lentia Nova" und der junge umsichtige Dirigent Michael Wahlmüller verdient gemacht.
Der Musiker Wolff Dietrich Gasztner war Jahrzehnte mit Kropfreiter verbunden. Er verarbeitete Motive aus dessen Feder zu Erinnerungen an den Verstorbenen: "In memoriam AFK". (fz)
OÖN, 2004




Konzert mit dem Linzer Konzertverein am 6. April 2011:
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Ausgewogen und sattelfest
Der Linzer Konzertverein im ausverkauften Brucknerhaus

Von Christine Grubauer

Ein stets voller Brucknerhaus-Saal ist für die Veranstaltungen des Linzer Konzertvereins eine Selbstverständlichkeit. Es kommen nicht nur Freunde der Musiker, sondern auch viele Interessenten, die diesem Orchester die Treue halten.

Stets wird mit einem ausgewogenen Programm aufgewartet, und man ist auch neugierig auf den Dirigenten. Diesmal trat der gebürtige Linzer Michael Wahlmüller (*1980) ans Dirigentenpult und brachte auch ein Werk aus seiner eigenen Komponierstube zur Uraufführung mit: Symphonische Metaphern nach Themen der Oper „Narcissus und Echo“, bereits sein Opus 167! Dieses einsätzige Werk zeichnet sich durch gute Kenntnisse der instrumentalen Behandlung aus und ist die Kurzfassung einer Suite, ein Auszug aus einem Bühnenwerk. Auch als Dirigent kann man Wahlmüller ein gutes Zeugnis ausstellen, führte er doch die Großbesetzung des Konzertvereins auch bei Verdis Ouvertüre zu „Nabucco“ zu guten Klangergebnissen, ebenso zum Schluss bei der flott in Angriff genommenen „Italienischen Symphonie“ Nr. 4 A-Dur op. 90 von Mendelssohn-Bartholdy.

Dazwischen konnte man wieder einmal eine konzertierende Musikschullehrerin als Solistin bewundern: Angelika Gruber-Harringer spielte das Konzert für Oboe und Orchester von Richard Strauss als sattelfeste Musikerin. Ihre schmeichelnden Oboen-Klänge provozierten sogar eine Zugabe, die sie im Duett mit ihrem Kontrabass spielenden Vater präsentierte. Zufriedenheit am Podium und auch im Saal!



Diesen Artikel finden Sie in der Ausgabe vom Freitag den 8. April 2011, Neues Volksblatt

Wegweisendes Klangprojekt für Chöre - 17 Uraufführungen
Kritik von Norbert Trawöger

"BeispielsWeisen" heißt ein Klangprojekt, das neue Chormusik aus Oberösterreich für Oberösterreich anstiftet. Im Gunskirchner Veranstaltungszentrum hoben 17 einheimische Chöre ebenso viele Werke oberösterreichischer Komponisten aus der Taufe: Trotz unterschiedlicher Qualitäten ein interessantes Unterfangen.

Dieses Projekt ist in vielerlei Hinsicht fruchtbringend: Chöre arbeiten mit Komponisten direkt zusammen und erweitern damit ihr Repertoire auch hinsichtlich zeitgemäßer Klangsprachen. Der daraus resultierende Sammelband samt CD schafft eine kapitale Horizonterweiterung.
Respekt und Verneigung vor allem vor den Laienchören! So haben die "Gymnasium Harmonists" Thomas Mandels sehr effektvolles "Und du sagst" ans Licht befördert. Die Florianer Sängerknaben kümmerten sich veritabel um Rudolf Jungwirths klangpfiffigen "Schaukelstuhl". Der Rieder BORG-Chor sang tüchtig, wenn auch ein bisschen zu brav, die hintergründig-bissige "Zuneigung" von Rudolf Hinterdorfer. Michael Wahlmüllers ansprechendes "Ave Maria" erfuhr durch Ars Sonandi eine engagierte Umsetzung. Die "Lautmaler" erheiterten mit Michael Hazods urwitzigem "waunds".
Einer der Höhepunkte waren Erland Maria Freudenthalers "subtil-rührendes Stimmgewächs "The moon is hiding in her hair" in einer hervorragenden Verwirklichung des Linzer Jeunesse Chores. Und final hat der fulminante Hard Chor mit Helmut Schmidingers hochorigineller Rezeptvertonung "Gefülltes Gansl" den Vogel abgeschossen - und meisterlich angerichtet. (Norbert Trawöger)

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