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Mathis, Johann

4910 Ried/Innkreis,  Beitritt: 14.04.2001, letzte Änderung: 16.06.2022

Kontakt

Künstlername: Mathis, Johann
Ort: 4910 Ried/Innkreis
Land: Österreich
Telefon 1: +43 (0)7752 878 71
Fax: +43 (0)7752 878 71
E-Mail: johann.mathis(at)utanet.at
Link: https://www.musikergilde.at/mitglied/Johann-Mathis.htm

Personen-Details

Johann Mathis, Musiker, Bandleader, Texter und Komponist, ist am 30. März 2022 verstorben. Wir trauern um ein langjähriges Mitglied der Musikergilde und werden Johann ein ehrendes Andenken bewahren.
Peter Paul Skrepek

30 goldene- und zwei Platinschallplatten. Ein Leben für die Musik

„Austria ist nicht Australia” - diese Komposition von Johann Mathis, geboren am 7. September 1938 in Billed [Banat, Rumänien], Österreicher, wohnhaft in Ried im Innkreis, kennen viele Australier. Dies war der Auftakt zu einem Interview mit Johann Mathis (Radio Austria4 in Australien).

Nach einem Jahr Musikschule gründete er bereits ein Tanzmusik-Trio. Jeden Samstag spielte dieses Trio in der örtlichen Tanz-Bar. Dies diente auch zur Aufbesserung der Finanzen während der Studienzeit. Bereits hier schrieb Johann Mathis einige Kompositionen für die Tanzabende des Trios.

1964 gelang ihm mit der Komposition „Abschied von der Mutter” (Mutterlied) für einen befreundeten (noch unbekannten) Schlagersänger - Jahn Berthold - sein erster großer Erfolg. Schon nach den ersten Rundfunkeinsätzen war das Lied fast täglich einige Jahre in den Wunschkonzerten des ORF. In der Österreichischen Hitparade stieg es (obwohl eine „Edelschnulze”) auf den 4. Platz. Mit diesem Lied wurden 50.000 Singles verkauft.

Die Reihung im Chart sah folgendermaßen aus:
            Nr. 1 Beatles
            Nr. 2 Rolling Stones
            Nr. 3 Freddy Quinn
            Nr. 4 Jahn Berthold: „Abschied von der Mutter”.

1993 erfuhr Johann Mathis, daß „Abschied von der Mutter” im Osten Österreichs auf allen Hochzeiten als Volkslied gespielt wird. Durch Zufall erfuhr man, dass das Lied von einem noch lebenden Komponisten ist. Es ist in dem Buch „Corpus Musicae Popularis Austriacae” Bd. I (Böhlau Verlag (Wien) (Österreichische Volksmusik N.Ö.) als „Volkslied” abgedruckt. (Volksliedforscher: Prof. Deutsch)

Mehr als 1.300 Titel auf LP/MC/CD erschienen

1966 Die Bekanntschaft mit dem Komponisten Werner Brüggemann (Linz a.d.Donau) führte 1965 zum Text von Bergkameraden. Über zehn Gruppen haben dieses Lied aufgenommen - und 1976 auch die Kasermandln (Klaus & Ferdl - auf Polydor). Die LP mit diesem Lied war im April 1977 Nummer 1 der Österreichischen LP-Hitparade und erreichte Platin-Status.

1981 Klaus Kofler (von den Kasermandln) war Tiroler, und dadurch ergab sich die Bekanntschaft zu den damals noch weitgehend unbekannten Zillertaler Schürzenjäger. Die LP-Produktion mit „Ich lieb die Berge meiner Heimat” brachte es ebenfalls zu Platin, der meistgespielte Titel von Johann Mathis.

1986 Eines Tages rief Fritz Willingshofer aus der Steiermark bei Johann Mathis an - er möchte gerne ein Lied von ihm. Es folgten weitere Lieder und besonders „Die Berg san unser Leb'n” machte den Weg in die Herzen. Es wurde auch wie „Abschied von der Mutter” von vielen Volksmusikanten - welche nur alte (echte) Volksmusik spielen - gespielt.

1990 Die Kastelruther Spatzen gewinnen den „Grand Prix der Volksmusik”, und ein Lied von Johann Mathis ist drauf: „Die Frau von einem Musikant”. Es wurden über eine Million CDs verkauft (1.000.000 Exemplare) , Johann Matthis' größter CD-Verkaufs-Erfolg.

http://plattenkiste.or.at

Lesetipp:
https://www.heimathaus-billed.de/mediengalerie/musik/231-mathis#hohe-auszeichnung-fuer-johann-mathis-von-peter-krier

Vocal – Instrumental – Komposition...
(1)

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