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Wolfgang Ambros & die No. 1

Vor seiner Deutschland-Tour konzertierte Wolfgang Ambros am 18. Oktober 2003 im Lenzinger Kulturzentrum.

Lenzing (9. November 2003) - Nach einer ausgedehnten Festival- und Open Air-Tour stand nun der Auftakt zur "Namenlos, Klassiker & Raritäten"-Tour 03" auf dem Programm. Die Spannung war groß, wie die neuen Lieder wohl mit der Nummer Eins vom Wienerwald klingen würden, nachdem die gleichnamige CD mit Gastmusikern eingespielt worden war.

Kurz nach acht Uhr begann im sehr schönen, modernen und mit 750 Besuchern restlos ausverkauften Lenzinger Kulturzentrum das vom Publikum lang herbeigesehnte erste Konzert der heurigen Städtereise. Mit Nimm mi eröffnet Wolfgang Ambros den Reigen, um gleich darauf weitere sechs neue Lieder seiner aktuellen CD vorzustellen. Bei der Begrüßung erklärte er, es sei besser, sie an den Anfang des Programms zu stellen, da sich sowohl Publikum als auch Band leichter auf das neue Liedgut konzentrieren könnten. Nach dem Motto: Hört`s euch das einmal in Ruhe an.

Wolfgang Ambros

Auf der sehr stimmungsvollen und mit schönen Bild- und Lichteffekten [Dank an Andreas Ratz] ausgeleuchteten Bühne überzeugte die Band alle Kritiker, die im Vorfeld der Tour geunkt hatten, sie könnte die neuen Lieder nicht in CD-Qualität und Studioperfektion auf die Bühne bringen.

Die No.1 vom Wienerwald

Die No.1 vom Wienerwald unverändert bestehend aus: Günter Dzikowski an wie immer sehr vielen Keyboards und Hammondorgel, Harry Stampfer, der Porgy-Stammgast gekonnt am Schlagwerk, Helmut Pichler legendär am Baß und Peter Koller, der seiner neuen Gitarre, schöne, schon lange nicht mehr gehörte oder von ihm noch nie gehörte Töne entlockte.

Sowie die Ambros Chorfrauen: Gitti Recher [im Bild links], die zuerst nur als Zuseherin gekommene, heimliche Chefin aller Ambros Sängerinnen. Erst beim Soundcheck wurde entschieden, dieses Potential nicht brachliegen zu lassen. Regina Hebein [rechts], diesmal leider ohne Saxophon und die neu hinzugekommene Tilli Erak, zuerst etwas nervös, aber schon nach wenigen Nummern eine wunderbare Stimme im Hintergrund.

Auch bei Wolfgang Ambros konnte man beobachten, wie viel Freude es ihm macht, dieses wirklich aktuelle Programm - zwei Drittel der Songs sind gegenüber den letzten Konzerten neu - zu spielen. Nach den neuen Titeln waren viele alte und selten gespielte Stücke zu hören (z.B. Original Clarks, Ernstl, A großes Werk). Auch was die Bekleidung betraf überraschte Ambros sein Publikum: mit einem hellbraunen, an einen Judoka-Dress erinnernden Anzug; die Musiker trugen ebenfalls passende braune Oberteile anstelle der gewohnten schwarzen Leibchen.

Nach den stürmisch geforderten Zugaben Zwickts mi, Zentralfriedhof und Schifoarn entlockten die Fans Wolfgang noch ein außerplanmäßiges Für immer jung, womit der fulminante Torneeauftakt nach knapp zweieinhalb Stunden und dreißig Liedern zu Ende ging.

Resümee: Mit diesem Konzert haben Wolfgang sowie seine Mannen und Frauen wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, daß sie nicht nur die Nummer Eins vom Wienerwald sind, sondern darüber hinaus - verglichen mit anderen österreichischen Künstlern dieses Kalibers - mit günstigen Eintrittspreisen aufzuwarten haben. Eines steht jedenfalls fest: Wolfgang Ambros ist - allen Behauptungen mancher Boulevardblätter zum Trotz - noch lange nicht pensionsreif!

Text: Modi http://www.pop-info.at
Bilder: Dietmar Lipkovich http://www.gib-mir-musik.at
Links: http://www.wolfgangambros.at
mitglieder/gittirecher

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