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Generalversammlung 2011

Bereits zum achten Mal versammelten sich die Mitglieder der Musikergilde ordentlich und generell. Hier ein zusammenfassender Bericht.

Wien (25. Juli 2011) – Im zweiundzwanzigsten Jahr ihres Bestehens lud die Musikergilde am 25. Mai 2011 zur achten ordentlichen Generalversammlung. Präsident Peter Paul Skrepek berichtete über die Aktivitäten der letzten drei Jahre. Seit der Versammlung 2008 konnten einige Langzeitprojekte spürbar vorangetrieben werden. So hat sich die Lage beim Zuschuß zur Sozialversicherung etwas entspannt, nicht zuletzt durch die Anhebung auf 1.350 Euro [maximaler Jahreszuschuß] und durch die Möglichkeit des vorübergehenden Ruhens der selbständigen Tätigkeit. Dennoch sind weiterhin Interventionen beim KSV-Fonds notwendig, wenn die Bürokratie wieder einmal über die Stränge geschlagen hat.

Der Anteil österreichischer Musikproduktionen an den Programmen des ORF-Radios steigt wieder. Dafür verantwortlich ist eine freiwillige Selbstverpflichtung des ORF vom 23. Dezember 2009. Tatsächlich kam es seither bei den AKM-Kompositionen zu einer Anhebung von 14,4 auf 15,6 Prozent des Musikprogramms [= nur CDs, ohne Signations, Werbe- und Hintergrundmusik].

Die folgende Diskussion brachte eine Reihe von Vorschlägen zur weiteren Vergrößerung dieses Anteils, von denen der Erfolgversprechenste in der Zwischenzeit bereits in die Tat umgesetzt worden ist. Über Einzelheiten werden wir demnächst informieren. Auf Antrag der Rechnungsprüfer entlastete die Generalversammlung sodann den Vorstand und wählte die Vereinsorgane einstimmig wieder.

Der alte und neue Vorstand [v.l.n.r.]: Claudia K., Stefan Wessel, Wolfgang Steirer, Bernhard Rabitsch, Peter Paul Skrepek, Paul Hertel, Günther Wildner, Mischa Krausz, Kai Peterson-Henry sowie – nicht im Bild – Ina Siber, Herbert Novacek und Klaus-Peter Schrammel. [Foto: Raphael Skrepek]

Anträge

Seit 2005 beträgt der Jahresmitgliedsbeitrag 30 Euro. Aufgrund der allgemein gestiegenen Kosten wurde diskutiert, den jährlichen Beitrag ab 1. Jänner 2012 um zehn Prozent auf 33 Euro anzuheben. Diese Erhöhung liegt deutlich unter der offiziellen Inflationsrate – und wurde von der Generalversammlung einstimmig befürwortet. Beim Mitgliedsbeitrag gilt – auch aus Fairnessgründen – das persönliche Beitragsjahr. Das heißt, wer, beispielsweise, am 31. Mai 1989 beigetreten war und bezahlt hatte, konnte bis zum 31. Mai 1990 auf Leistungen der Musikergilde zurückgreifen. Exakt an diesem Tag wurde der Mitgliedsbeitrag für das zweite Jahr fällig. Alle Beitragsjahre des betreffenden Mitglieds beginnen in diesem Fall am 31. Mai.

Unsere Mitglieder nehmen – kostenlose – Beratungen immer häufiger in Anspruch. Der damit verbundene finanzielle Aufwand der Musikergilde steigt. Daher wurde die Möglichkeit vorgeschlagen, für die Inanspruchnahme einer Beratung bzw. Vertretung durch unseren Rechtsanwalt und Steuerberater bei besonders arbeitsintensiven und umfangreichen Fällen das ansuchenden Mitglied um einen einmalig erhöhten Mitgliedsbeitrag als Kostenzuschuß zu ersuchen. Auch dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Ein Hinweis: Die Vermittlung zu unserem Steuerberater und Rechtsanwalt erfolgt ausschließlich über das Büro der Musikergilde . Nur so ist eine für das Mitglied kostenlose Beratung garantiert.

Nach rund zwei Stunden dankte Präsident Skrepek für die erfrischende Diskussion und das erwiesene Vertrauen. Die Musikergilde ist mit derzeit mehr als 2.800 Mitgliedern [aus allen Musikrichtungen] die mit Abstand größte Interessenvertretung für Musikschaffende in Österreich – und wächst konstant. pps

PS: Beim anschließenden informellen Teil im Gastgarten des Wiener Restaurants Waldviertlerhof mündeten alle Debatten schließlich in einen harmonischen Ausklang.

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