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Leichte Erholung

Erste Zwischenbilanz der Vereinbarung zwischen ORF und SOS-Musikland: 3,4 Prozentpunkte mehr Interpreten aus Österreich.

Wien (25. Juli 2010) – Anläßlich des ersten Treffens im neuen Dialogremium am 29. Juni 2010 übergab ORF-Radiodirektor Dr. Willy Mitsche die aktuelle ORF-Statistik der im ORF-Radio gesendeten Interpreten an SOS-Musikland: Im Vergleich zum Juli 2008 sendeten alle ORF-Sender in ihren Musikprogrammen während des 1. Halbjahrs 2010 im Durchschnitt 3,4 Prozentpunkte mehr Interpretationen aus Österreich.

Von 23,1 Prozent [Juli 2008] steigerte der ORF nach eigenen Angaben den Anteil heimischer Interpreten kontinuierlich auf 25 Prozent [November 2009] und erreicht nun 26,5 Prozent. Letzterer Wert beruht auf der ORF-internen Auswertung der Musikprogramme zwischen 1. Jänner und 15. Juni 2010.


Interpretenanteile am Musikprogramm vergrößern - Quelle: ORF

Augenfällig ist die Steigerung von 30 auf 50 Prozent bei Ö1. Der Anteil österreichischer Interpretationen [vor allem im Bereich der Klassik] war im Kultursender Ö1 traditionell höher als bei allen anderen ORF-Sendern. Seit Jahren gewinnt Ö1 Publikum und wird aktuell von rund sechs Prozent der Bevölkerung gehört [Marktanteil Erwachsene 10+ ].

FM4 erreicht mit seinem alternativen Musikangebot stabil zwei Prozent des gesamten Publikums und senkte seinen Anteil österreichischer Interpretationen geringfügig um 0,4 Punkte.

Klassik und Volkmusik als erste Steigerungsfaktoren

Die größte Anhebung des Anteils heimischer Interpreten in den Landesstudios gelang Kärnten [+ 6,8 Punkte und beliebtestes Regionalprogramm]*, Vorarlberg [+5,4] und Salzburg [+3,3], die damit auch alle über dem Durchschnitt liegen. Burgenland, jahrelang der Sender mit dem höchsten Österreicheranteil, hingegen verzeichnet einen Rückgang um 2,7 Punkte.

In allen Regionalradios ist traditionelle Volksmusik ein wichtiger Teil des Musikangebots – mit Ausnahme von Radio Wien, das nahezu ausschließlich auf ausländischen Pop setzt. Trotz einer – in diesem Niedrigbereich dramatischen – Anhebung von 5,3 auf 8,1 Prozent [+ 2,8 Punkte] bleibt Radio Wien weiterhin Schlußlicht.

Denn Ö3 berücksichtigte zuletzt österreichische Interpretinnen und Interpreten zu 13,5 Prozent. Das entspricht einer Steigerung um 1,9 Punkte. Im ersten Halbjahr 2010 konnte das Hitradio das vereinbarte Ziel zwei Prozentpunkte mehr also noch nicht ganz erreichen. Insgesamt hörten 5,2 Millionen Menschen die Radioprogramme des ORF, das entspricht einem Gesamtmarktanteil von 76 Prozent.

PS: Alle Zahlen stammen vom ORF direkt bzw. sind der aktuellen Ermittlung der Marktanteile aller Radiosender in Österreich entnommen. Die Anteile der Kompositionen aus Österreich veröffentlichen wir hier. pps

*) Auswahl: Radiodaten 2009, TRW ORF-Regionalradios

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