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Ashore

Letzte Änderung: 19.10.2012

Angelegt von

Allgemeines

Erscheinen bei: Lindo
Preis: 14,99 €

Bestellnummer: 710020-2

Ensemble

Tracklist

1. "Marlise"
2. "Them nights"
3. "Further on"
4. "Banjo ballad"
5. "Ribbons"
6. "Where you belong tonight"
7. "Waiting for too long"
8. "She´s moving through my mind"
9. "The road I´m on"
10. "Man in the corner"
11. "Where the poet did go"

Musikstile

Alternative, Folk Rock, Rhythm & Blues, Liedermacher Singer/Songwriter, Crossover

CD-Details

„Mit einem Walzer eröffnet die österreichische Folkrock-Band Harlequin’s Glance ihr drittes Album „Ashore“: Sofort dreht sich die Melodie in die Gehörgänge, ein Kontrabass knarzt morbide, Geige und Slide-Guitar verzehren sich nach „Marlise“, der geheimnisvollen Hauptfigur. Drums knistern wie Kaminfeuer, und über all dem eine markante Stimme: die von Frontmann Gernot Feldner, rau und abgeklärt, wie jene des alternden Bob Dylan (ein gewagter Vergleich, doch er trifft ins Schwarze).

Textlich gelingen Harlequin’s Glance eindringliche Bilder: „Noise and silence will stay in tune tonight“, singt Feldner im Stück „Further On“. Die Songs erzählen vom Scheitern und vom erneuten Aufraffen, von Vergänglichkeit, Heimatlosigkeit und inneren Exilen, und immer laden sie zum freien Assoziieren ein. Beim Anhören der wuchtig-theatralischen “Banjo Ballad" wähnt man sich an Bord eines schwankenden Schiffes im schwarzen Meer, während unser Blick beim filigranen wienerischen Streichquartettsatz von „Where You Belong Tonight“ über nächtliche filmische Stadtlandschaften gleitet.

Unter den 11 Originalen finden sich zarte Gewebe von bizarrer Schönheit und atemlos-schräge Uptempo-Songs. Die Musik taumelt durch zwielichtige Dämmerung, dann wieder hechelt sie in grellem Sonnenlicht oder atmet die tiefe Stille später Nachtstunden, sie wirkt mal abgründig, zerrissen, wie von Fieberträumen geschüttelt, kommt dann verspielt, atmosphärisch und zerbrechlich daher: Gustav Mahler grüßt von fern. Die pure, naive Kraft der Melodie kommt ohnehin nicht zu kurz - sichtlich eine Stärke der Band.

So breit wie das Spektrum an Stimmungen ist das der verwendeten Instrumente. Die zauberhafte schwedische Nyckelharpa trifft auf mexikanische Mariachitrompeten, dazwischen treten Straßengeräusche auf oder eigenartige elektronische Fragmente, und neben gewohntem Percussion-Instrumentarium Klangkuriositäten wie Besteckladen oder raschelnde Plastiksäcke. Man merkt allenthalben, dass hier nicht schnell, unter dem unerbittlichen Diktat der Musikindustrie ein Album konfektioniert wurde: diese Musik und ihre Arrangements sind behutsam und in aller Ruhe gewachsen und gereift, wie guter Wein - das macht ihren besonderen Zauber aus.

Harlequin’s Glance gehen seit 1999 ihren eigenen Weg. Die 5 Musiker bewegen sich stilistisch zwischen Americana, Folk- und Balkaneinflüssen, machen Musik von großer emotionaler Tiefe und überraschen bei ihren zur Gänze selbst eingespielten Arrangements stets aufs Neue, mit beindruckender Vielfalt und großem Erfindungsreichtum. Go for it! ”

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