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Einladung zur Kulturpartnerschaft

Förderung von Kunstschaffenden – unter klar definierten Qualitätskriterien – muß auch als Sprungbrett in die wirtschaftliche Unabhängigkeit gesehen werden (Regierungsprogramm 2017– 2022).

Linz, Wien (28. Dezember 2017) - Wir brauchen keine Förderungen, die als Sprungbrett in die wirtschaftliche Selbständigkeit dienen sollen. Wir brauchen Investitionen in Strukturen, die wirtschaftlich selbständiges künstlerisches Arbeiten ermöglichen.
 
Kunstschaffende sind in der Lage, wirtschaftlich unabhängig zu handeln, wenn sie für ihre Leistungen bezahlt und für das Publikum sichtbar und hörbar werden. Für Evaluierungen sind keine Regierungen zuständig, sondern das Publikum. Wir müssen nur Zugangsmöglichkeiten zu ihm haben und unser Publikum zu uns. Wir brauchen keine zusätzliche Kunst- und Kulturbürokratie zur Qualitätskontrolle. Kunst dient nicht zur Schraubenherstellung.
 
Wir brauchen Autonomie und Souveränität.
Wir brauchen wirtschaftliche Unabhängigkeit und rechtliche Grundlagen.
Wir brauchen Partnerschaften vom Parlament bis ins Bundeskanzleramt.
Wir brauchen ebenfalls Entlastung wie die Hoteliers mit der Senkung des Mehrwertsteuersatzes von 13 auf 10 Prozent.
Wir erwarten, daß die Regierung ernst macht mit ihrer Einladung zum Dialog und auf uns hört.
 
Gerhard Haderer, Gerhard Ruiss, Peter Paul Skrepek
Schule des Ungehorsams, IG Autorinnen Autoren, Musikergilde

Kick off in die wirtschaftliche Unabhängigkeit

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